Gangs of New York (Privi)

In der Inplay-Area finden Rollenspiele mit dem Genre "Realtime" statt.
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Hikari
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Gangs of New York (Privi)

Beitrag #1 von Hikari » 27.12.2016 14:08

Ein tiefer Atemzug und der braunhaarige junge Mann betrat jenes Gebäude, welches er in den letzten Wochen gemieden hatte. Denn Laptop unter dem einem Arm, die Zigarette balancierte brennend auf den Lippen, wirkte es fast so als wäre dies einer dieser normalen Tage.
Aber nichts war normal. Das wusste er, aber die Ansammlung an Menschen dort drin nicht. Keiner von ihnen wusste was passiert und er hoffte, dass genau so wenige es vermuteten, aber eines konnte er nicht leugnen: Er war untergetaucht und hatte sich für Wochen nicht gemeldet und noch hatte er nur eine wage Idee, welche Lüge er diesen Menschen auftischen sollte. Die Wahrheit war einfach und zugleich schwerer.
Wie sollte man etwas erklären dessen man sich selber nicht sicher war, aber dennoch gab es diese eine Tatsache die er nicht Leugnen konnte: Sein Bruder war tot und einer von ihnen hatte ihn getötet.
Er hatte getrauert, sich selbst die Schuld gegeben und miterlebt, wie seine Mutter daran zerbrochen war und dann war er zu einen nahe zu erschreckend klaren Schluss gekommen. Vielleicht traf ihn die Schuld. Vielleicht hätte er seinem Bruder nicht sagen sollen wo er während seiner ‚Arbeitszeit‘ zu finden war, aber er hatte die Waffe nicht geführt. Er hatte den tödlichen Schuss nicht abgegeben. Zu dem Zeitpunkt als sein Bruder starb war er nicht ein Mal in der Nähe.

Glück im Unglück

Vielleicht war er schuld an dem Tod seines Bruders, weil er Mitglied dieser Gang war, aber er war nicht der einzige an dessen Händen Blut klebte und es war nicht das einzige was an ihnen klebte wenn er mit den Mördern seines Bruders fertig war. Er würde sie nicht einfach davon kommen lassen. Stück für Stück würde er diese Organisation auseinander nehmen. Er hatte alle Fähigkeiten und Mittel um sie zu zerstören – materiell und seelisch – und wenn er mit ihnen fertig war und seine Rache hatte, würde irgendwo einen Neustart wagen. Ohne Drogen, ohne Waffen.

Er wird stolz sein

Die Woche nach dieser Erkenntnis war nicht ereignisreich gewesen, aber effektiv. Denn wenn eines essentiell für seinen Plan war, dann so tun als ob sich nicht viel geändert hätte. Das war zumindest der Plan gewesen, bis ihm eine bessere Idee gekommen war. Warum weitermachen wie bisher? Warum nicht die ‚Karriereleiter‘ aufsteigen und von dort oben eine bessere Kontrolle über alles haben? Warum nicht in gewisser Weise Gott spielen, wenn es doch eben seine Entscheidung war, wie es für sie enden würde? Warum alles so simple belassen wie es war, wenn er aus dem ganzen ein riesiges Schauspiel machen würde?
Der Plan war also simple, seine Ausreden mehr oder weniger mit Logik gefüllt und nach knapp einem Monat Abwesenheit ähnelte er auch wieder einem lebendigen Menschen.
Und so stand er nun dort: Die Lederjacke über einem einfarbigen dunkelblauen T-Shirt, welches abgenutzt wirkte, den Laptop unter dem linken Arm, die Zigarette zwischen den Lippen, sondierte er kurz den Raum und setzte dann einen Fuß vor dem anderen bis er seinen Schreibtisch erreicht hatte. Vermutlich, der einzige Tisch in diesem Gebäude, der wirklich für Arbeit genutzt wurde und nicht um sich die neuesten Lieferungen anzuschauen.
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Drachenschmetterling
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Re: Gangs of New York (Privi)

Beitrag #2 von Drachenschmetterling » 27.12.2016 14:08

"Es wird Winter." Stellte Eleonor grummelnd fest, als sie das Hauptquartier betrat. Bald wäre ihre alte Sweatshirt Jacke nicht mehr genug um sie warm zu halten. Müde von der letzten Nachtschicht in der Bar tapste sie zur Kaffemaschine und drückte den Knopf für eine Tasse. Während die Maschine rumpelnd lief, ließ sie den Blick wie immer zu seinem Platz wandern. Es war mehr eine Angewohnheit, als wirklich der Glaube, dass er heute da sitzen würde. Daher erstarrte sie auch, als sie ihn wirklich dort eblickte.Einen Moment lang starrte sienur in seine Richtung, aber als der Schock langsam abklang wurde sie wütend und Hastig schnappte sie sich ihre Tasse und eilte quer durch den Raum zu ihm hin.
"WO hast du gesteckt?!" blaffte sie ihn sofort an. Sie hatte sich sorgen gemacht, als er nach dieser dummen Schießerei einfach verschwunden war ohne ihr etwas zu sagen. Keiner wusste wo er hin gegangen war, aber sie war davon ausgegangen als seine beste Freundin zu erfahren was los sein. Wütend funkelte sie ihn an auch wenn sich Erleichterung in ihr breit machte darüber, dass es ihm augenscheinlich gut ging. In ihrem Kopf hatte sie sich sonst was vorgestellt. Hatte ihn in einer Zelle oder tot in einer Gasse gesehen. Ihr Bruder hatte es die ganze Zeit runtergespielt und meinte, dass Nate genauso wie einige andere einfach hatte abtauchen müssen oder sowas. Dann hatte sie sich gefragt ob er ihr nicht genug vertraute um ihr zu sagen wo er hin war. Sie war zwar die kleine Schwester vom Boss, aber das hatte ihn doch sonst nicht abgehalten ihr alles zu erzählen. Irgendwas musste passiert sein.
"Kannst du dir eigentlich vorstellen was hier los war?! Ein Wort! Wäre ein Wort zu viel verlangt gewesen?!" Sie regte sich tierisch auf und gestikuliert wild während sie Sprach. Doch als sie nun schwieg stemmte sie die Hände in die Hüfte und fixierte ihn streng. Was war nur los gewesen?
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Hikari
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Re: Gangs of New York (Privi)

Beitrag #3 von Hikari » 27.12.2016 14:10

Er zuckte zusammen, als Eleonor plötzlich vor ihm stand und ihn anblaffte. Einige Augenblicke lang starrte er sie an, als wäre er ein Reh im Scheinwerferlicht, dann sackte der Schock ab und sein Blick flackerte kurz von ihr zum aufgeklappten Laptop in der Hoffnung, dass er sie durch hartnäckige Ignoranz einfach in die Flucht trieb. Wie üblich scheiterte der Versuch. Eigentlich hätte er es wissen müssen. Sie war eine Naturgewalt vor der man nicht einfach davon lief. Also richtete er den Blick wieder zu seiner besten Freundin auf und beobachtete sie wie sie wild gestikulierend vor ihm stand und sich darüber aufregte, dass er kein Sterbenswörtchen gesagt hatte. Als sie endlich schwieg zählte er im Kopf bis 3 und wartete darauf, dass sie wie üblich die Hände in die Hüfte stemmte und tatsächlich tat sie es. Seine Mundwinkel zuckten kurz, als wollte er über diese Geste lachen, sanken jedoch wieder ab bevor sie ein richtiges Lächeln formen konnten.
Zeit für die Halbwahrheiten., dachte er sich und zog kurz an seiner Zigarette.
Ich glaube nicht, dass ich dir Rechenschaft schuldig bin. Deinem Bruder? Ja. Dir? Nicht wirklich.,schoss es ihm durch den Kopf doch er sprach es nicht laut aus. Sie war seine beste Freundin gewesen und jetzt war er sich nicht sicher. Da war kein Platz für sie in seinem Plan. Keine Rolle. Keine Aufgabe. Sie existierte, aber mehr tat sie für seine Rachepläne nicht zur Sache. Das war es was er sich gesagt hatte. Was er sich eingeredet hatte bis er es selbst geglaubt hatte, aber der Klang ihrer Stimme… er hatte sie vermisst. Seine Antwort wurde weicher als er gewollt hatte, seine Stimme sanfter als gehofft.
„Meiner Mum ging es nicht gut. Das tut es noch immer nicht. Sie verlässt das Haus nicht…“ Ein Zucken der Schultern, als wollte er sagen ‚Den Rest kannst du dir ja denken‘. Dann löste er den Blick wieder von ihr und warf erneut einen Blick auf den Laptop vor sich, welcher aktuell nicht zur Arbeit genutzt wurde, aber dennoch das Interesse des Brünetten zu haben schien. „Oh und da ist diese Frau. Kellnerin in einem dieser teuren Gourmet-Schuppen. Ich war nun Mal beschäftigt.“ Sein Blick wanderte wieder zu ihr und er musterte sie einige Augenblicke lang mit ernsten Augen. Es war nicht so, dass er ihr noch vertrauen konnte. Vielleicht hatte sogar sie die besagte Waffe gehalten, aber es war besser sie auf die falsche Fährte zu locken, wie jeden anderen auch und bisher hatte er es immer geschafft sie durch ein paar dumme Sprüche vom eigentlichen Thema des Gesprächs wegzulocken und so glitt sein Blick über ihren Körper als wollte er sie scannen. „Sie ist etwas kurviger.“ Er hatte eindeutig einen Vergleich gezogen. „Und ihre Kleiderwahl ist… treffender.“, murmelte er leise, als sein Blick an der Sweatshirt-Jacke hängen blieb, welche eindeutig zu dünn für das Wetter da draußen wurde. Keine halbe Minute später warf er ihr die Lederjacke zu. „Wir haben 7mal dickere Haut… du erfrierst mir da draußen sonst noch.“ Seine Stimme klang leichter, entspannter und endlich erhellte seit einer gefühlten Ewigkeit ein schiefes Lächeln seine Züge.
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Re: Gangs of New York (Privi)

Beitrag #4 von Drachenschmetterling » 27.12.2016 14:10

Als er eine andere Frau erwähnte wurde sie sowohl neugierig als auch wütend. "DU warst beschäftigt. So, so. EIne Frau. Das passt so überhaupt nicht zu dir Nate. Hier war die Hölle los! Wir hätten dich hier gebraucht und du baggerst ne Tusse von nem Nobelschuppen an. Ist klar. Wie heißt sie denn, deine Flamme? Weiß sie was du für ein Arsch bist? " fauchte sie ihn an.
Sie war wirklich wütend darüber, dass eine Frau der Grund gewesen sein soll, dass er sich bei ihr nicht gemeldet hat. Früher hat er ihr sowas immer erzählt. Sie nach ihrer Meinung gefragt. Ja manchmal hatte er sie auch aufgezogen, weil sie so klein war und kaum Kurven aufwies, aber egal was war er hatte sich immer bei ihr gemeldet oder zumindest Bescheid gesagt, wenn er untertauchen musste.
Langsam sanken ihre Hände hinab und ihre aggressive Haltung ließ etwas nach als sie an seine Mutter dachte. "Was hat deiner Mutter denn?" fragte sie nun um einiges leiser und klang dabei wie ein kleines Mädchen.
Sie mochte seine Mutter und seinen kleinen Bruder. Immer wenn sie mal ne Auszeit von ihrem Bruder brauchte war sie bei ihnen untergekommen und hatte sich wirklich wohl gefühlt.
Sie setzte sich im Schneidersitz auf seinen Tisch und nahm die Jacke. "Meinst du das macht es wieder gut?" fragte sie mit einem schiefen Grinsen und zog sich die Jacke an. Sie konnte ihm nicht lange böse sein, auch wenn sie auf ihre Antworten immernoch bestehen würde "Danke." fügte sie an und gab ihm einen Kuss auf die Wange. "Schön, dass du wieder hier bist. Hast du von der Schießerei hier auf der Straße vorm Hauptquartier gehört? Ein Kind soll dabei getroffen worden sein. Hatten wirklich Mühe die Cobs hier fern zu halten. WIe gesagt hier war die Hölle los.
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Hikari
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Re: Gangs of New York (Privi)

Beitrag #5 von Hikari » 27.12.2016 14:11

"Man könnte fast denken du seist eifersüchtig.", kommentierte er ihren bissigen ja fast schon wütenden Unterton mit hochgezogenen Augenbrauen. Da sollte doch einer die Frauen verstehen. Was zum Teufel war ihr Problem? Sonst war sie auch nicht so im Achteck getickt nur weil er eine andere Frau erwähnte. Die Augenbrauen immer noch hochgezogen, ertrug er ihre Schimpftirade und grummelte bei dem Wort Arsch etwas, dass verdächtig nach "Danke" klang.
Als sie ihm eine kurze Pause gönnte, drückte er die Zigarette im Aschenbecher aus und erwähnte so beiläufig wie möglich, dass die Dame Chloé hieß und wie es schien Französin war.
Keinen Augenblick später machte er sich die nächste Zigarette an. Er hatte immer viel geraucht und Eleonor hatte ihn immer gepredigt wie ungesund , das war und das er damit aufhören sollte. Er hatte das immer erstickt, dass sie mit Drogen handelten und das deutlich ungesünder und tödlicher enden konnte als übermäßiger Zigarettenkonsum. Dennoch war er nie ein Kettenraucher gewesen. Er inhalierte die beruhigenden Stoffe. Vielleicht sollte er doch auf Drogenkonsum umsteigen. Er sinnierte gerade einige Augenblicke über diesen Gedanken, als ihre Stimme ihn mit der Frage nach seiner Mutter aus seinen Gedankengängen riss.
"Mein Erzeuger hat ihr einen Besuch abgestattet." Wieder eine Halbwahrheit, aber sie würde vermutlich genügen um Eleonor von weiteren Fragen abzuhalten. Sie wusste was für ein Mensch sein Vater war. Alkoholiker und Schläger. Er hatte Nates Mutter verlassen als mit seinem Bruder schwanger war und nun tauchte er alle paar Jahre auf und verlangte Geld. Das war auch der Grund gewesen, warum er seinem Bruder, Kyle, gesagt hatte wo er während der 'Arbeitszeit' zu finden war. Das war der Grund warum er überhaupt hier gewesen war. Warum er tot war.
Er versank in diesen Gedanken und nahm nur verschwommen wahr wie sie sich auf seinen Tisch setzte und sich die Jacke über zog und erst der Kuss auf die Wange schien ihn für einige Augenblicke aus den trüben Gedanken in die Realität zurückzubringen.
Nate nickte nur kurz als sie sich bedankte und streckte gerade die Hand in dem Versuch aus sich ihre Kaffeetasse zu klauen, weil er zu faul war sich selber einen Kaffee zu holen, als sie ihn nach der Schießerei fragte.
Seine Hand erstarrte in der Bewegung und hing einige Augenblicke in der Luft und obwohl er seine Gesichtszüge im Griff zu haben schien, wirkte er blasser als ohnehin schon.
Irgendetwas in ihm schien in diesem Moment zu zerbrechen. Die sorgsam errichtete Mauer hinter der er versuchte die Wahrheit zu verbergen hatte einen Riss bekommen und seine Sicht auf die Welt um ihn herum verschwamm.
Als er wieder klar sehen und denken konnte, befand er sich in einer kleinen Gasse ein paar Seitenstraßen vom Hauptquartier entfernt. Der Laptop lag neben ihm im Dreck, während er selbst auf dem Boden saß, den Rücken gegen eine der Halt gebenden Mauern gepresst. Was hatte er sich nur dabei gedacht zurück zu kommen, wenn das kleinste Wort reichte um ihn in die Flucht zu schlagen. Er hoffte nur dass man glaubte, dass er der Schütze gewesen war.
Sein Gehirn spielte die Augenblicke zuvor noch ein Mal durch, als hätten sich Eleonors Worte in sein Gehirn eingebrannt und dann erinnerte er sich an etwas was er zuvor als Kaltblütigkeit abgetan hätte.
Ein Kind soll dabei getroffen worden sein. Das klang nicht nach Kaltblütigkeit, sondern Unwissenheit und für einen kurzen Augenblick keimte so etwas wie Hoffnung in dem Mann auf. Hoffnung, dass Eleonor wie er gar nicht in der Nähe gewesen war. Hoffnung, dass sie unschuldig war und er wenigstens ihr Vertrauen konnte.
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Re: Gangs of New York (Privi)

Beitrag #6 von Drachenschmetterling » 27.12.2016 14:11

Sie hatte die Augen verdreht über sein Kommentar. Sie und eifersüchtig? Das wäre ja noch schöner. Es störte sie nicht, wenn er mit anderen Ausging. Schließlich waren sie kein Paar. Noch nie gewesen und würden es wohl auch nie sein, aber es wurmte sie, dass er sie aufeinmal wegen einer anderen im Stich ließ. Sie hatte immer gedacht, dass es egal sei wer kam ihre Freundschaft würde standhalten. Für sie war er wie ein großer Bruder... Einer der sich wirklich um sie sorgte und nicht nur ihre Talente beim organisieren schätze. Daher hatte es sie verletzt und sie fragte sich was an dieser Chloé so besonderes sei.
Missbilligend hatte sie zugesehen wie er sich direkt die nächste Zigarette angemacht hatte. Seid wann rauchte er so viel? Natürlich er hatte schon immer viel geraucht, aber doch nicht eine nach der anderen, wie ein Kettenraucher.
Stirnrunzelnd musterte sie ihn, als er dass von seiner Mutter erzählte. Sein Vater also. Das würde sein eigentümliches Verhalten schon eher erklären, als eine kleine französiche Kellnerin, dachte sie säuerlich. Sie fragte nicht weiter nach. Wusste, dass er ein wunder Punkt für Nathan war und , dass sie daran nicht viel ändern konnte.
Sie plapperte für sie belanglos weiter darüber, dass sie das halbe Hauptquartier verlagert hatten und das sogar auch alle Lieferungen umgeleitet wurden, damit es hier möglichst unauffällig herging. Zusätzlich hatten sie einige CObs geschmiert und so weiter. Sie dachte daran was es für ein Stress gewesen war und wie sehr sie Nate in all dem Trubel vermisst hatte, ehe sie bemerkte, dass er aschfahl geworden war.
"Nate, Was hast...?" doch ehe sie zu Ende sprechen konnte, stand er auf und verschwand wortlos. "Nathan!" rief sie ihm hinter her, aber er reagierte nicht. Sie sprang vom Tisch und wollte ihm nach laufen. Zögerte aber einen Moment. Unsicher ob er sie überhaupt um sich haben wollte. Sein Verhalten machte ihr Angst. Irgendwas stimmte da ganz und gar nicht und sie wusste keine Erklärung für das alles. Was hatte sie gesagt was ihn vertrieben hatte. Im Kopf ging sie ihre Unterhaltung durch und stolperte über die Schießerei. Hatte es etwas damit zu tun? War er dabei gewesen? Wusste er mehr als die anderen? Hatte er vielleicht sogar selbst geschossen? Es würde zu ihm passen sich selbst fertig zu machen, wenn er jemanden umgebracht hätte und ausgrechnet noch ein unschuldiges Kind.
Sie rannte ihm nach, doch als sie das Gbäude verließ war er bereits verschwunden und sie fluchte leise, aber wortreich.
Was sollte sie jetzt tun? Ihn suchen? Oder doch lieber weiter abwarten bis er sich das nächste Mal zeigte? Unschlüssig stand sie vor dem Hauptquartier und kaute auf der Unterlippe umher.
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Re: Gangs of New York (Privi)

Beitrag #7 von Hikari » 27.12.2016 14:13

(Wird vermutlich nen kurzer Post)

Es war dieser Funken Hoffnung, der ihn wieder auf die Füße brachte. Dieser kleine Funken von dem er wollte das er wahr war und dennoch zögerte Nate. Es wäre alles andere als klug das in der Nähe des Hauptquartiers zu klären und wenn er sie abfangen würde? Sie in eine dieser kleinen Gassen ziehen würde und sie anschreien würde nur weil er die Wahrheit wissen wollte? Nein, sie würde mauern. Alles was der junge Mann brauchte war dieser Funken Gewissheit. Einige Sekunden lang atmete er tief ein und versuchte herauszufinden wo genau er sich befand, dann kramte er sein Handy aus der Tasche und wählte ihre Nummer. Alles was er sagte war sein scheinbarer Aufenthaltsort, dann legte er auf und wartete. Wartete darauf, dass sie kommen würde und mit 4 kleinen Worten, wieder zu dem Menschen wurde welcher sie für ihn gewesen war.
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Re: Gangs of New York (Privi)

Beitrag #8 von Drachenschmetterling » 27.12.2016 14:13

Ihr fiel ein Stein vom Herzen als sie seine Nummer auf dem DIsplay sah. Sofort ging sie ran und sprudelte los. "Nathan... Was ist los? Wo bist du ? geht es dir gut?" Doch er reagierte nicht wirklich drauf, sagte lediglich wo er war und legte auf. Das machte sie stutzig. Einen Moment lang starrte sie mit gemischten Gefühlen ihr Telefon an.
Sie tobte innerlich. Natürlich wollte sie für ihn da sein. Er war ihr bester Freund. Wenn er sie anrief und ihr sagte wo er war brauchte er sie. Aber er hatte auch nicht reagiert. AUf keinen ihrer Anrufe und auf einmal war er wieder da und verhielt sich so seltsam. Es machte sie wütend, dass er ihr offensichtlich nicht vertraute. Sie musste wissen was los war.
Sie rannte los. Rannte zu dem Ort den er ihr am Telefon genannt hatte. Was wenn er wirklich derjenige war der den kleinen Jungen erschossen hatte? Sie wusste kaum etwas über den Vorfall. Sie war an dem Tag nichtmal in der Stadt gewesen. Sie hatte einen AUftrag für ihren Bruder ausgeführt und als sie wiederkam war die Hölle los.
Einige Gangmitglieder waren verschwunden gewesen und die Cobs lungerten überall um das Hauptquartier umher.
Eine rivalisierende Gang war in ihr Gebiet eingedrungen und irgendwelche Idioten hatten begonnen zu schießen. Am hellichten Tag auf offener Straße. Da blieb es nicht aus das Zivilsisten ins Kreuzfeuer gerieten. Sie hatte allen die Hölle heiß gemacht um die Gang zu schützen, aber sie hatte es eigentlich nicht interessiert wer geschossen hatte. Ihr Bruder, ja der wollte Köpfe rollen sehen, aber nicht wegen dem toten Kind sondern wegen den Verlusten die er gemacht hatte.
Atemlos kam sie dort an und sah sich suchend nach ihm um.

(Nicht schlimm ^^ ich bekomm so gut wie nie so lange Posts hin wie du :D)
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Re: Gangs of New York (Privi)

Beitrag #9 von Hikari » 27.12.2016 14:13

(Im Moment kann ich nicht zu viel schreiben, andernfalls rutsche ich ins pp ab... und das muss ja nicht unbedingt sein. ._. schaust du eigentlich zwischendurch in die Shoutbox? Ich fühle mich als würde ich Selbstgespräche führen xD)

"Warst du hier?" Seine Stimme kam scheinbar aus dem Nichts. Er hatte sich nicht gerührt seitdem er sie angerufen hatte. Hatte sich keinen Zentimeter bewegt und noch immer an der Wand gelehnt, als sie beinahe an ihm vorbei gerannt war. Schweigend stieß Nathan sich von der Wand ab und trat einige Schritte auf sie zu. Seine Körperhaltung entsprach der eines angeschossenen Tieres. Man sah, dass er verletzt war, aber da ging auch eine Gefahr von ihm aus, welche ihn unberechenbar wirken ließ. Als er seine Frage wiederholte klang seine Stimme gereizt, ja gerade zu aggressiv. "Warst du dort als er starb?!"
Wenn sie vorher geglaubt hatte, dass er Schuld an dem Tod des Jungens trug sollte diese Frage sie daran zweifeln lassen und vielleicht ließ die Tatsache, dass er die Bezeichnung 'der Junge' ausließ noch mehr Zweifel in der jungen Frau vor sich anwachsen, aber der Braunhaarige konnte nicht anders und so fixierten die blauen Augen Eleonor, als wollte er sagen: Du gehst nicht ohne mir eine Antwort gegeben zu haben. Ja, er brauchte diese Antwort. Gewissheit. Klarheit. Er wollte nur hören, dass sie nicht da war als Kyle gestorben war. Das sie ihn nicht hatte sterben lassen.
Und falls doch. Falls sie da gewesen war, würde er ihr die gleiche Hölle auf Erden bringen wie dem Rest der Gang. So hart es vielleicht klang, aber ihre Antwort entschied über ihre Zukunft.
So sehr sich gefreut hatte sie wieder zu sehen, so sehr er sie vermisst hatte, so sehr er ihr vertrauen wollte. In diesem einem Moment zählte nur die Wahrheit.
Nun stand er dort. Die Hände zu Fäusten geballt, die Lippen zu einer dünnen Linie aufeinander gepresst und die Augen, wie ein bei einem Raubtier auf seine Beute fixiert. Womöglich machte ihr das Angst, aber es kümmerte Nate nicht. Man hatte ihm zu viel genommen um jetzt noch Rücksicht von ihm erwarten zu können.
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Re: Gangs of New York (Privi)

Beitrag #10 von Drachenschmetterling » 27.12.2016 14:14

(Ich finds so schon in Ordnung. Ermöglicht es besser gerade auf alles zu reagieren...

^^' ehm eher selten. Bin neben her meine Wohnung am aufräumen und aktualisiere nur ab und an die Seite)

Sie hielt sich keuchend die Seite. Verdammte Seitenstiche. Sie erschrak als er sie plötzlich ansprach und sah ihn verwirrt an. Er wirkte verletzt und instinktiv wich sie eine Schritt zurück.
"Wann? Als wer starb?" fragte sie immernoch atemlos und sah sich erneut in der Gasse um. Suchend als würde an den Wänden geschrieben stehen wer hier gestorben war und irgendwie tat es das auch.
Sie erinnerte sich wie sie einen Tag nach der Schießerei mit ihrem Bruder in die Gasse gekommen war. Sie hatte sich fast übergeben, als sie den riesigen Blutfleck auf dem Aspalt gesehen hatte. Es war nicht der erste Tatort zu dem ihr Bruder sie geschleppt hatte, aber das erste mal das sie wusste das hier ein Kind gestorben war. Jemand unschuldiges.
Ihr Blick huschte kurz zu Nate und sein Gesichtsausdruck und seine geballten Fäuste bewegten sie dazu noch weiter zurückzuweichen, bis sie mit dem Rücken zur Wand stand.
"Der Junge..." hauchte sie leise und sah Nathan an wie ein Rehkitz. Sie hatte Angst vor ihm aber in ihrem Kopf tobten so viele Gedanken, dass sie für einen Moment vergass, dass sie ihm Antworten sollte.
Er war es nicht, dachte sie schon fast erleichtert und als sie sich besann, dass er sie gefragt hat und sie bedrohte brachte sie ein leises, krächziges "Nein." hervor

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