Chronicles of Llandy

In der Inplay-Area finden Rollenspiele mit dem Genre "Fantasy" statt.
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Yoosei
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Chronicles of Llandy

Beitrag #341 von Yoosei » 28.12.2016 03:10

Wolfsmond

Silberklaue fixierte den Magier, seine Worte halten in seinen Kopf wieder. Natürlich kannte er das Angebot des Magiers aber er hatte noch keine Zeit dies mit seiner Reisegruppe zu besprechen. Er bat den Magier um einige Tage Zeit da er dies nicht Alleine entscheiden könnte.

Er seufzte schwer weil er nicht so Recht wusste wie er das Angebot unterbreiten sollte, gerade jetzt wo sie geschwächt waren, wo sie Roderik verloren hatten.

Silberklaue sah zu Helena , er versuchte zu Lächeln. "Der Rabe nun ja wie du mitbekommen hast, es steckt mehr hinter diesem Raben. Vor einiger Zeit hat er mir ein Angebot gemacht...er würde uns Begleiten uns Helfen...wenn wir im Gegenzug ihm helfen seinen Herren zu töten.....aber Helena ich weiß nicht ob wir ihm trauen können....doch sollten wir uns Gegen ihn stellen."
Silberklaue sah noch einmal auf ihre kleine Gruppe, dann richtete er den Blick wieder zu Helena "Wird er uns vernichten und ich muss leider sagen wir haben nicht die Stärke uns ihm entgegen zu stellen....so werden wir sein Angebot wohl annehmen...oder hast du noch einen anderen Rat für mich Helena?"

(Hoffe das ich das Angebot noch so Richtig im Kopf hatte.
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Morth
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Chronicles of Llandy

Beitrag #342 von Morth » 28.12.2016 03:10

Morth lies ein trockenes kurzes lachen ertönen ehe er seinen Helm abnahm, darunter kam das Gesicht eines jungen gutaussehenden Mannes zum Vorschein,
wenn er nicht Augenringe hätte als hätte er wochenlang ohne Schlaf ausgeharrt, auch seine Wangen wirken leicht eingefallen
und sein Blick hat etwas gewalttätiges, raubtierhaftes, das den Wolfsdämonen in nichts nachstand.
Doch schien er keineswegs ein Mensch zu sein, seine haut wirkt eher blass grau wie Stein und aus seinen halblangen schwarzen Haaren ragen spitze Ohren hervor,
wie bei einem Elfen wenn auch nicht ganz so lang.
„wie theatralisch .. ihr braucht euch keineswegs bedroht von mir zu fühlen... am ende haben wir doch das selbe Ziel und auch wenn ich es konnte,
würde euer tot früher oder später meinen eigenen beiführen.. ich appelliere also lediglich an eure Intelligenz..
und euer Mitgefühl wenn ihr denn wollt, in jedem Fall ist dieses zwecksbündnis die einzige logische Konsequenz“


Morth blieb die nächsten Tage bei der Gruppe hielt allerdings Abstand und beschränkte die Konversation auf sarkastische und spöttische Kommentare,
abgesehen davon verbrachte er die meiste zeit bis Lucien erwachte damit seinen Körper oder mit seinen Waffen zu trainieren,
oder seine Rüstung zu polieren, während er sich selbst jeden Morgen geradezu penibel in einem Fluss oder See, zur Not wenn beides nicht vorhanden sein sollte,
mit dem Wasser seiner Feldflasche wusch. Man könnte den Eindruck bekommen das er Schmutz verabscheut.
Doch sollte er dabei beobachtet werden kann man erkennen das sein Körper nicht nur gestählt ist vom Training, sondern auch mit zahlreichen Narben überseht ist,
die für den der sich damit auskennt, deutlich als Peitschennarben zu erkennen sind.

Zudem schien er Helena gerade zu besessen zu beobachten, fast als wäre sie ein seltsames Phänomen das er studierte,
auch wenn er es vorerst sein ließ sich ihr zu nähern, auch schien sein Spott nie gegen sie gerichtet zu sein, zumindest nicht direkt.

Als Morth dann bemerkte wie Lucien erwachte, ging er mit einem Hämischen schmunzeln auf ihn zu, kurz nachdem Helena ihn verließ.
Und setzte sich nah, aber in gebührendem Abstand vor ihm in einen Lotossitz und begann sein dunkles Schwert zu polieren, ohne dabei ein Wort zu verlieren.
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Hikari
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Chronicles of Llandy

Beitrag #343 von Hikari » 28.12.2016 03:10

Sein unregelmäßiger Atem war alles was seine Welt für einige Minuten erfüllte, trotz der Gegenwart seiner Gefährten kroch der Krieg durch seine Glieder. Der Geruch von Blut und verbranntem Fleisch, die verzweifelten Schreie, der erbarmungslos peitschende Regen. Das Beben seines Körpers schien nicht nachzulassen und wurde stärker als sich sein Magen umdrehte und sich der Dämon aus seiner halbsitzenden halb liegenden Position vorbeugte und übergab. Seine nicht behandschuhten Finger krallten sich in die Erde, seine Augen fast schon schmerzhaft zusammengekniffen, kämpfte er gegen die Welle der Übelkeit und gegen ein Verlangen, dass er seit geraumer Zeit unterdrückte.
Kiyora riss ihn aus seinem Trauma, indem sie ihm eine Schale Wasser hinhielt als wollte sie es ihm ganz selbstverständlich einflössen. So als hätte sie es die letzten Tage öfter getan. Er lehnte ihre Hilfe ab, nahm die Schüssel an sich und trank, wobei seine spröden Lippen aufrissen. Abwesend leckte er sich das Blut von den Lippen, welches im Vergleich zu menschlichem Blut so bitter schmeckte. Vermutlich war es die Magie die durch seinen Körper floss, die ihm diesen Geschmack verlieh. Ein gequältes Grunzen verließ die aufgeplatzten Lippen des Dämons als er sich langsam aufrichtete und zum Stehen kam. Zu beschäftigt mit seinen eigenen Schwächen hatte er den Nekromanten nicht bemerkt, welcher so ruhig geradezu friedlich dort saß und sein Schwert polierte. Als seine Augen den Magier erfassten, verließ ein tiefes hasserfülltes Knurren seine Lippen, aber er wagte es sich nicht einen Schritt vorwärts zu machen. Der Braunhaarige war unbewaffnet, kaum bekleidet und auch wenn er es sich nicht freiwillig eingestehen wollte: Körperlich geschwächt.
Die Überlegung keimte in ihm auf sich seine Rüstung überzuwerfen und sich trotzdem auf den Magier zu stürzen, welcher ohne seinen Helm gleich viel menschlicher wirkte. Tatsächlich war er nicht einmal hässlich zu nennen, aber gutes Aussehen konnte oft einen faulen Kern verstecken und so beließ der Dämon es bei einem weiteren warnenden Knurren. Ohne eine Anstalt zu machen sich wieder in seine Rüstung zu quälen, warf er sich seinen Pelz über. Wohl aus Bequemlichkeit und Gewohnheit. Es war nicht so, dass die Rüstung schwer war. Sie war leicht wie von Elbenhand geschmiedet und mit Schutzzaubern versehen, nur die Eleganz elbischer Schmiedekunst schien ihr gänzlich zu fehlen. Sie schien geradezu ‚blutrünstiges Monster‘ zu schreien.
Es war nicht ihr Gewicht, dass Lucien zögern ließ, sondern der Magier: Sein penible gepflegtes Äußerliches machte dem Wolf bewusst, dass er sich seit einer Ewigkeit nicht mehr gewaschen haben musste. Tatsächlich war es nichts auf das er Wert legte, wenn er alleine reiste, aber er war nicht mehr allein und im Gegensatz zu früher reiste er in menschlicher Gestalt. Verfilzte menschliche Haare und ein Bart, der seinem Vater Konkurrenz machte, störten ihn nicht solange er als Wolf durchs Unterholz trottete, aber Morth erinnerte ihn daran, dass er vor 7 bald 8 Jahren ebenso sehr auf sein Äußeres geachtet hatte. Er würde am Morgen ein Bad nehmen und sich jetzt in seine Rüstung zu kleiden, wäre vergeudete Zeit. Lediglich seine Schwerter hob er auf und band den Schwertgurt eher locker um den Pelz
Automatisch streckte er seinen Geist nach Roderik aus um ihn zu bitten ihm nach dem morgendlichen Bad in seine Rüstung zu helfen. Sein Geist streifte Silberklaue, Kiyora und Helena. Kurz stieß er auf den Geist von Morth, der Dämon machte sich aber nicht die Mühe nach einer Geist-Barrikade zu suchen und sie mit Gewalt zu öffnen. Aber Roderik fand er nicht. Hatte er seine Rückkehr verpasst? War er in dieser dunklen Nacht zur Jagd aufgebrochen? Seine Füße trugen ihn zum Lagerfeuer, während sein Geist in die Köpfe der anderen eindrang – dem Nekromanten traute er nicht, vermutlich waren die Gedanken dieses Kerls der Stoff für Gehirnwäschen und Alpträume – und sie nach Roderik durchsuchten. Er fand vieles: Wie sich Morth der Gruppe angeschlossen hatte, wie Helena sich um sie gekümmert hatte. Jedes Geschehen, jede Handlung die Silberklaue, Kiyora und Helena seit seiner Bewusstlosigkeit gesehen oder getan hatten, spielte sich in seinem Kopf ab als wäre er ein unbeteiligter Zuschauer eines Schauspiels, aber von Roderik war in den Köpfen der anderen ebenso wenig zu finden, wie in seinen eigenen. Auch von dem Nekromanten sah er nicht viel. Es beunruhigte ihn. Hatte Roderik nicht zu ihnen zurückgefunden, weil Lucien Narr genug gewesen war sich zu verausgaben? Irrte er womöglich allein durch die finstere Nacht auf der Suche nach ihnen und wartet nur auf ein Zeichen, das ihm zeigte wo seine Kameraden waren?
Der Wolf ließ sich am Lagerfeuer nieder und für einen Moment sah man so etwas wie Schuld in seinen Augen. Er hätte den Menschen nicht gehen lassen dürfen. Was hatte er sich nur dabei gedacht! In seiner Verzweiflung streckte er seinen Geist ein weiteres Mal aus, weiter als zuvor und er suchte die Gegend nach dem Menschen ab. Eine ganze Zeit lang wirkte er versunken in dieser fremden Welt. Erst als sein Geist an seine Grenzen stieß, zog sich der Dämon von Kopfschmerzen gezwungen zurück. Seine Hände massierten sanft seine Schläfen, als hoffte er dadurch den Schmerz zu vertreiben. Schuld überflutete, schien ihn zu ersticken.
Lucien hatte Roderik gehen lassen, hatte ihm den Rückweg verwehrt, hatte zugelassen wie Helena sich bis zur völligen Erschöpfung verausgabte, damit sie sich um sie alle zu kümmern konnte und noch schlimmer er hatte seine Gefährten schutzlos zurückgelassen… sie dem Willen des Nekromanten ausgeliefert. Seine Hände ballten sich erneut zu Fäusten: Er war eine Schande.
Helenas besorgte Blicke machten es nicht besser und nachdem er ihren Blick innerhalb weniger Minuten das 13 Mal auf sich ruhen spürte, sprang er auf und fuhr sie an. „Du hast kein Recht dich zu sorgen! Kannst dich ja nicht einmal um dich selbst kümmern!“, seine Stimme hatte ein leichtes Beben doch der Tonfall von Sorge war stärker. Grob ergriff er ihre Handgelenke und hielt der Fee ihre eigenen verbrannten Handflächen vors Gesicht. „Wenn das der Preis ist…“ Für einen Moment schien er nach den passenden Worten zu suchen. „Wag es nie wieder auch nur daran zu denken mich zu heilen, Prinzesschen.“ Er stand ihr in diesem Moment so nah, dass es fast schon ein körperlicher Schmerz war sie abrupt loszulassen, wobei er sie etwas von sich stieß. Seine Stimme war harsch gewesen, schien keine Widerrede zu dulden und für einen Moment funkelte er sich wütend ans. Wie konnte diese Frau nur auf diese Weise ihr Leben riskieren? Sein Blick ging kurz zu Silberklaue, als er sich noch ein paar Schritte von Helena entfernte. Nicht das er ihr nicht dankbar dafür war, dass sie den alten Wolf gerettet hatte, aber er wollte nicht, dass sie diese so selbstzerstörerischen Kräfte so bedenkenlos einsetzte. Sie wirkte so zerbrechlich, verletzlich. Keinesfalls würde er zulassen, dass sie sich so verausgabte. Es herrschte Krieg. Die Gefahr war ihr ständiger Begleiter, wenn die Fee immer so impulsive zur Hilfe eilte wäre sie die erste die stirbt. Im Grunde machte er sich nur Sorgen um sie, aber so wie er ihr Temperament einschätzte würde sie jeden Moment loskeifen und ihn verbal angreifen. Was ihr Temperament anging stand sie Lucien um nichts nach und für einen Moment wunderte sich der Dämon, ob dieses Verhalten nicht alles andere als ungehörig für eine Fee war.
Schweigend ließ er sich wieder am Lagerfeuer nieder und wartet auf Helenas kochenden Zorn, während er den Nekromanten zu sich winkte. „Wir beiden gehen bei Morgendämmerung auf die Jagd.“ Sein Blick huschte dabei von Helena zu Silberklaue und schließlich zu Morth. Sie brauchten Essen und Silberklaues Regeneration würde sicherlich schneller vonstattengehen, wenn er einen Happen Fleisch bekam. Sein Blick, welchem er dem Magier schenkte sprach eindeutig von Misstrauen.
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Drachenschmetterling
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Chronicles of Llandy

Beitrag #344 von Drachenschmetterling » 28.12.2016 03:11

Aufmerksam hatte Helena dem alten Wolf zugehört und dabei den Magier nicht aus den Augen gelassen. Kopfschüttelnd blickte sie zu Silberklaue aus. "Leider nein... Wir werden ein Aug auf ihn haben müssen..."
Helena war froh, dass der junge Mann der nun mit ihnen reiste von sich aus Abstand hielt. Er wirkte so roh und brutal und gleichzeitig war er ruhig und reinlich. Manchmal hatte Helena ihn bei seinem Training beobachtet, war den Linien seines gestählten Körpers entlang gefahren und hatte seine vielen Narben gesehen. Sie fragte sich, woher er diese Narben hatte.
Doch egal wie sehr sie ihn während seinem Training beobachtete, sein Blick der ihr immer wieder folgte, während sie sich um die Wunden der anderen sorgte, machten sie immer wieder nervös. Er starrte sie an, als sei sie eine seltsame Mutation. Es viel ihr schwer ruhig zu bleiben, wenn sie den Hexer in ihrem Rücken spürte und kam nur runter, während sie die Tücher im Strom des kleinen Baches wusch. Das ruhige Plätschern des Wassers gegen ihre Hand, vermittelte ihr neue Ruhe und Kraft.
Trotz seiner Blicke kam er ihr nie zu Nahe und verhielt sich ihr gegenüber weder ungebührlich noch gemein und so akzeptierte sie seine Anwesenheit.
Immer wieder machte sie sich Gedanken über Silberklaues Worte und hoffte, dass Lucien bald wach würden werde. Er würde diesen Magier eher durchschauen können als sie und auf sein Urteil verließ sie sich. Selbst wenn er sie angegriffen hatte wusste sie, dass er sein Leben für sie riskiert hatte und damit hatte er ihr Vertrauen gewonnen.
So ließ sie Morth nicht aus den Augen, als er sich neben den erwachenden Luc setzte.
Besorgte huschte ihr Blick zu dem braunhaarigen und innerhalb von Sekunden stand sie, als er seinen dürftigen Mageninhalt auf dem Boden verteilte. Ihre Hand krallt sich kurz in Silberklaues Fell, als sie zögert und dann knurrt er schon Morth an.
Erschrocken zuckt sie zusammen und geht einen Schritt zurück. Die Wärme des Feuers leckte ihr an den Beinen, aber einen Moment lang fürchtet sie einen Kampf zwischen den beiden Männern.
Da wirft Lucien sich seinen Wolfspelz über und kommt zu ihnen zum Lagerfeuer. Zögernd setzt sie sich wieder und sieht zu wie der Blick seiner braunen Augen erst weit in die Ferne geht und auf einmal wieder bei ihnen ist. Er sieht aus als hätte er Schmerzen und besorgt biss die junge Frau sich auf die Lippe.
Plötzlich steht er über ihr und schrie sie an. Erschrocken zuckt sie vor ihm weg, da greift er schon ihre furchtbar brennenden Hände und hält sie ihr vors Gesicht. Ihr stiegen langsam Tränen in die Augen und dennoch sah sie ihm fest an. "Ich wollte dir nur dein jämmerliches Leben retten!" fauchte sie zurück und sprang auf. Sie waren sich so nah, dass sie das erste Mal kleine helle, fast goldene Tupfer in seinen ansonsten dunkel braunen Augen sehen können.
Als er sie von sich stieß schnappte sie nach Luft. Wann hatte sie begonnen die Luft anzuhalten?
Es brachte etwas Raum zwischen sie und seine Augen schienen sie ein Moment lang wütend verschlingen zu wollen. Er hatte sie behandelt wie ein Kind und das 'Prinzeschen' war der eine Tropfen gewesen.
Sie stemmte wütend die Hände in die Hüfte. "Ich habe sehr wohl ein Recht mich zu sorgen, wenn du dein Leben für mich riskierst! Das hier ist nichts!" fauchte sie ihn wütend an und ließ die Hände sinken und zeigte ihm die verbrannten Innenflächen. "Du hättest sterben können! Und ich schwöre dir, wenn du jemals wieder so schwer verletzt bist, werde ich es wieder tun!" Ihre zu Fäusten geballten Hände zitterten. "Du hast dich beschwert, dass ich unnütz bin, aber wenn ich etwas Tun könnte ist es dem Herren auch nicht recht! Ich bin kein Gott verdammtes Kind!"
Sie wollte sich abwenden und gehen, drehte sich aber noch einmal zu Lucien und fixierte ihn einen Moment lang. "Was hab ich dir getan, dass du mich so sehr hasst?"

Sie nahm ihren Beutel mit Phiolen und Schachteln und hing ihn sich um. Kurz hockte sie sich zu Silberklaue und warf Lucien einen sturren und gleichzeitig besorgten Blick zu. "Den Fluss runter gibt es einen See. Ich werde mir ein kurzes Bad nehmen. Trink noch etwas und Morth, sorg bitte dafür, dass sich dieser sturre Wolf nicht umbringt." Damit lief sie los und folgte dem Lauf des Flusses.

Nach einer Weile erweiterte sich der Bach und führte immer mehr Wasser, bis er sich in einer kleinen Lichtung als See vor ihr ausbreitete. Das Wasser schien klar aber recht tief zu sein.
Sie legte ihren Beutel ab und zog sich ihr Kleid über den Kopf. Nachdem sie auch ihr Unterkleid abgestriffen hatte, öffnete sie ihre langen blonden Haare, die ihr wellig bis zu den Hüften vielen.
Langsam ging sie nackt in das kühle Nass und genoss wie es den rauen Staub und sauren Schweiß von ihrem Körper spülte. Als sie bis zur Taillie im Wasser stand tauchte sie unter und spülte auch den Dreck aus ihren Haaren.
Hier im Wasser fühlte sie sich frei. Ihre Hände schmerzten nicht mehr und auch die Muskeln, die in den letzten Stunden, wo der Schlaf an ihren Gliedern zerrten, sich immer mehr verkrampft hatten lösten sich.
Sie dachte daran, wie Lucien ihren Namen im Schlaf gemurmelt hatte. Seufzend sah sie auf ihren roten Handflächen. "Was hab ich ihm nur getan?"
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Yoosei
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Chronicles of Llandy

Beitrag #345 von Yoosei » 28.12.2016 03:11

Wolfsmond

Silberklaue sah Helena mit einem leichten Lachen hinter her, dann sah er zu Lucien. "Frauen, Du kannst nicht mit und du kannst nicht ohne Sie und sie können manchmal sturer als wir sein." Dann fixierte er den Magier , sein Körper wies Zeichen der Folterung aus doch er würde ihn nicht darauf ansprechen. Dies war etwas was der Magier entweder von selber Preis gab oder es sich für sich behalten. Silberklaue erhob sich langsam und sah in die Flammen, die Wärme des Feuers war eine Wohltat und erinnerte ihn an sein Zuhause, ein leichtes Lächeln huschte über seine Gesichtszüge. Doch schnell legte sich dieses wieder und er sah zu Morth. "Etwas frisches Fleisch wäre nicht schlecht, nur bezweifle Ich das Euch beiden hier das Jagdglück holt ist...aber Morth, ihr seid doch ein Magier...warum zaubert ihr uns nicht etwas leckeres her." Er grinste und begann sich nun auch langsam das Fell vom Blut und Dreck zu reinigen. Silberklaue hatte irgendwie in der Gegenwart von Morth das Gefühl selber schmutzig und verwahrlost zu sein. Dabei hatte er seine Ohren und Sinne aber immer in Richtung des kleinen Sees und Helena.
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Morth
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Beitrag #346 von Morth » 28.12.2016 03:11

Morth zuckte jäh zusammen als er Luciens Geist an seinem streifen spürte und auch wenn er nicht weiter nach bohrte verengte der Hexer seine Augen angewidert und finster.
Lucien konnte dabei als er seinen Geist berührte deutliche Abwehr spüren, so das er den Eindruck hätte es würde schmerzen bereiten in Morth´s Kopf ein zu dringen.

Als Lucien dann Helena anschrie stand der Hexer langsam, bedächtig auf und schob das Schwert in die Scheide zurück,
während er sich subtil hinter Helena aufbaute, fast als würde er nur zufällig da stehen.
Wobei er Lucien drohend und misstrauisch anstarrte mit einer Hand auf dem Schwertknauf.
Doch schien sich Helena wohl selbst verteidigen zu können und als sie dann in Richtung Fluss verschwand, sah er ihr belustigt schmunzelnd nach.

„Jagen? Ich? Ich versteh mich nicht sonderlich auf die Jagt.. außer vielleicht auf die jagt nach Menschen.. oder.. Wolfsdämonen“
bei diesen Worten grinste er herausfordernd und hob eine Braue ehe er fortfuhr.
„Abgesehen davon, folge ich keinen Befehlen, und erst recht keinen von einem ungehobelten Barbaren,
der sich auch noch undankbar zeigt wenn man ihm das Leben rettet.“

Dabei verzog er das Gesicht schon fast angewidert und schüttelte den Kopf.
„Natürlich.. könntest du mich auch freundlich darum bitten.“
Ergänzte er mit einem diplomatischen Lächeln, wobei jedoch seine wilden Augen Lucien weiterhin herausfordernd anstarrten und eine stumme Drohung mit vermittelten.
„Mit Magie etwas essbares herbei zaubern ja? Ich kenne keine Magie die so etwas tun kann ohne ein vergleichbar hohen preis zu zahlen..
und selbst wenn beherrsche ich sie mit Sicherheit nicht..
ich verstehe mich mehr darauf Schmerz und Zerstörung an zu richten.“

sprach er dann zu Silberklaue ohne Lucien aus den Augen zu lassen oder sich sonst eine Blöße zu erlauben.
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Hikari
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Beitrag #347 von Hikari » 28.12.2016 03:11

Seine Zähne schlugen hart aufeinander als Helena ihn so anfuhr und man hörte ein leises unterschwelliges Knurren, als sie ihm vor den Kopf warf, dass sie richtig gehandelt hatte. Seine Lippen öffneten sich um sie ein weiteres Mal verbal anzugehen. Am liebsten hätte er sie an den Schultern gepackt und sie einmal kräftig geschüttelt, aber Morth der drohend hinter ihr stand mit der Hand auf den Schwertknauf, hielt ihn davon ab. Ihre fast schon verzweifelten Worte, als sie danach fragte was sie ihm getan hatte damit er sie so hasste, ließen ihn für einige Momente erstarren und seine Hände ballten sich zu Fäusten. Bemühte ihr nicht hinterherzurennen und die ganze Situation nur noch schlimmer zu machen, konzentrierte er sich darauf sitzen zu bleiben... sich einfach mal nicht von seinem Temperament übermannen zu lassen. Tatsächlich gelang es ihm soweit, dass er über Silberklaues Kommentar über die Natur der Frauen leise lachte. „Manchmal erinnert sie mich an meine Frau.“, kommentierte er es trocken. Ein Lächeln umspielte seine Lippen und ein amüsiertes Funkeln lag in seinen Augen, als er dem alten Wolf weiter lauschte und für den Bruchteil einer Sekunde den Geist des anderen Wolfes streifte, welcher Helena überwachte. „Spanner...“, presste der Dämon zwischen seinen Lippen hervor, aber an dem immernoch vorhandenen Funkeln in seinen Augen, sah man dass er es nicht ernst meinte. Ganz im Gegenteil: Der braunhaarige Mann war froh, darüber das Silberklaue über Helena wachte. Er selbst war gerade dabei seinen Geist nach ihr auszustrecken und die Gegend rund um sie nach Feinden zu überprüfen, als der Hexer ihn aus seinen doch eher friedlichen Gedanken riss. In Sekunden schnelle war er auf den Beinen und funkelte diese Made bösartig an. „Ich hab dich nicht gezwungen hier zu sein. Ich hab dich nicht einmal darum gebeten. Wenn du ein Problem damit hast, wie ich dich behandel: Dann geh!“ Seine Füße brachten ihn näher zum Hexer, das Fehlen seiner Rüstung war vergessen und in den Augen des Dämons funkelte eine erschreckende Portion Hass, welche allein dem Hexer galt. „Wenn du dich ja so gut auf die Jagd von Wolfsdämonen verstehst solltest du wissen, was das Prinzesschen nicht verstehen will: Wir sterben nicht durch so eine Kleinigkeit.“ Seine Hände, welche zu Fäusten geballt hatten, hoben sich dabei so als wollte er jeden Moment zu einem Schlag ausholen und dem Hexer die Nase brechen, doch er schien sich eines besseren zu besinnen und machte ein paar Schritte rückwärts. Sein Ton nahm einen versöhnlicheren Tonfall an, nachdem er ein paar Mal tief eingeatmet hatte, seine Augen waren aber immer noch von diesem Hass erfüllt. „Pass auf... ich formuliere es so, damit es keine Missverständnisse gibt: Ich hab dich nicht gezwungen hier zu sein, aber wenn du überleben willst... wenn du deine Rache willst, dann sollst du vielleicht ein wenig kooperieren. Du magst keine Befehlstöne und ich kann dich nicht leiden. Fakt ist: Ich werde dich nicht mit einem verletzen alleine lassen.“, dabei deutete er mit dem Finger kurz auf Silberklaue. „Und erst recht nicht mit...“ Seine Gedanken huschten kurz zu Helena, überprüften ob sie noch alleine war –nicht in Gefahr war – bevor er zurück zu Morth huschte. Nur kurz hatte er ihren Geist berührt. Es war so einfach... eine geradezu natürliche Berührung und für einen Augenblick sah er das Spiegelbild ihres Körpers auf der Wasseroberfläche. Als hätte er sich an ihren Gedanken verbrannt, zuckte er sichtlich zurück, sein Gesicht selbst im Licht des Feuers eindeutig rot angelaufen. „... und schon gar nicht mit ihr...“, stammelte er leise hinterher. Sein Blick glitt dabei zu Boden und der Dämon brauchte einige Sekunden bis er seine gewohnt Form der Selbstbeherrschung zurückerlangt hatte. „Ich traue dir nicht... also begleitest du mich entweder – bitte – mit auf die Jagd oder wir essen die nächsten Tage nichts Gescheites. Oh... und mach dir keine Sorge... man lernt sehr schnell etwas anderes als einen Menschen zu erlegen.“ Seine Stimme klang so als hätte er mehr als nur genug Erfahrung mit der Jagd auf Menschen, aber das schien im Anbetracht des Bittes unterzugehen. Es fiel ihm nicht gerade schwer das Wort Bitte zu verwenden, aber es fiel ihm sichtlich schwer es bei diesem Wurm anzuwenden. Bemüht gelassen setzte er sich wieder ans Feuer und zog den Pelz dichter um die Schultern. Es war kalt geworden und ab jetzt würde es wohl Tag für Tag kälter werden bis schließlich der Winter hereinbrach. Für einen Moment machte er sich Gedanken darüber, ob Helena nicht frieren würde, wenn sie von ihrem Bad zurückkehrt, aber der Gedanken daran führte nur dazu, dass er ihr Spiegelbild wieder vor sich sah und erneut in einem Tiefroten Ton die Gesichtsfarbe wechselte. Er versuchte sich abzulenken... aber hatte nur mäßigen Erfolg bis sein Blick dann wieder Morth traf. „Noch zwei Bitten Hexer. 1. Scheinst du sehr auf Reinlichkeit bedacht zu sein, wäre es also nicht auch deinem Interesse, wenn ich morgen nach der Jagd ein Bad nehme? Würdest du mir in meine Rüstung helfen?" Seine zweite Bitte fiel ihm sichtlich schwerer und er spielte nervös mit einem Grashalm rum welches er abgezupft hatte. „Würdest du der Fee beibringen ihre Gedanken zu verbergen?“
Er hatte mehr als nur einen Grund den Hexer mit dieser Aufgabe zu beauftragen. Er war nicht geduldig und daher von Natur aus ein schlechter Lehrer. Ihr beizubringen einen geistigen Schutzschild zu schaffen bedeutet ihr beizubringen einen Geist zurückzustoßen und dabei auch in den Geist des ‚Feindes’ einzudringen... und wenn er ehrlich zu sich selbst war, wollte er nicht, dass sie in seinem Innersten rumwühlte. Ihm war bewusst, dass er irgendwann sagen musste was ihn so sehr dazu brachte sie mies zu behandeln... aber der Wolf war sich sicher, dass jetzt nicht der geeignete Zeitpunkt dafür war.
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Drachenschmetterling
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Chronicles of Llandy

Beitrag #348 von Drachenschmetterling » 28.12.2016 03:12

Die Nacht war kühl, aber im Wasser spürte Helena die Kälte auf ihrer Haut nicht. Im Wasser klärten sich ihre wirren und verwobenen Gedanken. Sie war bis an ihre Grenzen gegangen mit einer Kraft, die sie selber nicht verstand. Sanft strich sie mit ihren verbrannten Handflächen durch das kühle nass. Woher kam ihre Kraft? Sie wusste nichts über ihre Herkunft, nichts über ihre Kräfte. Wie sollte sie sie da kontrollieren lernen? Seufzend legte sie den Kopf in den Nacken und sah hinauf zu den Sternen.
Sie fühlte sich verloren und fern ab von der Heimat, die sie nicht kannte, umgeben von Monstern. Kiyora, die ihre Gestallt so schnell wechseln konnte, dass Helena nur dunkle Schatten erkennen konnte. Silberklaue dessen scharfe Zähne größer als ihre eigene Hände waren und der sie mit nur einem Hieb seiner Pranke Meter weit schleudern könnte, Luc der schon bewiesen hatte, dass er sie angreift und dabei weit überlegen ist. Aber in diesem Moment hatten sie alle ihr Beiseite gestanden.
Der Wolf hatte sich versucht dem Monster in Luc entgegenzustellen und Kiyora hatte sich gegen ihn geworfen. Wie könnte sie da von ihrer Seite weichen? Wie könnte sie da nicht all ihre Kraft dafür opfern ihnen zu helfen? Doch hatte ihre eigene unkontrollierte Kraft ihr auch diese Verbrennungen zugefügt, welchen Schaden konnte sie dann noch damit anrichten?
Auch die Kraft ihres neuen Begleiters konnte sie kaum einschätzen. Seine Kampfkunst alleine, hatte sie beobachtet, würde reichen sie, Roderick und vielleicht auch Kiyora zu besiegen. Selbst Silberklaue hatte sie gewarnt, dass der Magier genug Kraft hatte sie alle zu vernichten.
Die Blicke die ihr gefolgt waren machten ihr Unbehagen nicht besser und dennoch schien etwas an ihm zu sein, was sie sich noch nicht erklären konnte. Seine Narben und etwas in seiner Art, die an einen Gefangenen erinnerte.
Sie wusch ihre Körper gründlich ab. Ihr Rücken war immer noch blau und schmerzte von dem Sturz bei Luciens Angriff und ihre Knie waren leicht aufgeschürft. Ansonsten schien sie unversehrt.
In diesem ruhigen Moment ertappte sie sich, wie ihre Gedanken sich wieder an Lucien hefteten. Sie konnte förmlich seinen pulsierenden Herzschlag unter ihren Fingern spüren und seinen heißen Atem auf ihrer kühlen Haut, als stände er wieder genau vor ihr und hielt sie schützend in seinen Armen.
Der Moment in dem er ihr das Leben gerettet hatte in dem er sie eng an sich gezogen hatte, hatte sie an ihn gebunden. Seit dem konnte sie sich seiner Nähe nicht mehr entziehen. Es war ein tiefes inneres Bedürfnis gewesen neben ihm die Nächte zu wachen, bis sie sicher war, dass er überleben würde.
Sie griff nach dem Ring, der warm auf der blassen Haut ihres Dekolleté lag. Seinen Ring. Sie hatte es nicht über sich gebracht ihn abzunehmen und so drehte sie ihn leicht zwischen den Fingern und fragte sich für welche Versprechen dieser Ring stand, neben dem, dass Lucien ihnen gegenüber abgelegt hatte.
Die Inschrift konnte sie nicht entziffern, aber die Art wie der kleine Goldring geschmiedet war erinnerte sie an einen Ehering.
Plötzlich knackte es im Unterholz hinter ihr und erschrocken wandte sie sich um. Im tiefen schwarz konnte sie nicht erkennen, was sich dort bewegt hatte. Angst übermannte sie und sie schwamm schnell zum Ufer, wo ihre Kleidung lag. So rasch es ihr möglich war zog sie sich ihr Kleid über, aber nun wo sie das Wasser verlassen hatte wurde ihr kalt und sie begann zu zittern. Unsicher blickte sie erneut in die Richtung aus der das knacken kam. Vermutlich nur ein Hase oder Reh, aber dennoch würde sie auch lieber von einem Hasen angegriffen, wenn sie bei den Männern war.

Als sie wieder kehrte sah sie kurz zwischen Silberklaue, Morth und Lucien hin und her. Leicht zitterte sie, denn ihr Mantel diente dem alten Wolf immer noch als großer Verband. "Möchte mich noch jemand anschreien?" dabei verharrte ihr Blick kurz bei Lucien. Sie lächelte schwach und fuhr mit sanfterer und weniger angriffslustiger Stimme fort "ich würde gerne endlich etwas Schlaf finden." ihr Blick wanderte noch einmal über die Gruppe, während sie begann ihre langen nassen Haare wieder in einen Zopf zu flechten. "nur wenn es euch soweit gut geht... Bitte sagt, wenn ich irgendwie helfen kann."
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Chronicles of Llandy

Beitrag #349 von Yoosei » 28.12.2016 03:12

Wolfsmond

Silberklaue sah zu Helena und musste etwas Lächeln , als diese das Wort mit einem 'Möchte mich noch jemand anschreien eröffnete '. "Nein, ich denke für heute waren es genug laute Worte. Aber du solltest her kommen und dich an mich lehnen, mein Pelz und Körper werden dich wärmen. Bevor Du uns noch erfrierst."
Dann richtete Silberklaue seinen Blick zu Lucien und Morth. "Nun Ihr Zwei....Solltet Ihr Euch nicht einig werden, so werden Helena und ich morgen auf die Jagd gehen, aber seit dann darauf gefasst mehr als Wühlmäuse und Maulwürfe wird es dann nicht geben." Er lachte leise, doch dann wurde seine Stimme ernster und sein Blick stechender. "Morth....Du hattest Die Möglichkeit uns zu vernichten..hast dies aber nicht getan um dein eigenes Leben in der Zukunft zu retten. Wir sind quasi abhängig vom anderen....also solltest du dich auch etwas mit einbringen und unterlasse deine Drohungen....ich bin Alt genug um zu wissen wenn jemand sich nur....nun ja aufspietl. Du brauchst uns und zwar lebend um deine Haut zu retten."
Mit diesen Worten machte Silberklaue etwas Platz für Helena, damit sich diese an ihn kuscheln konnte und somit nicht mehr frieren musste.
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Morth
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Beitrag #350 von Morth » 28.12.2016 03:12

Morth schmunzelte nur und schien sich von Luciens Wutausbruch nicht aus der Ruhe bringen, sein Blick wirkte fast schon mitleidig.
„Ich kann dir zwar versichern, dass ich nicht so dumm sein würde, irgendjemanden von euch an zu greifen.
Nicht einmal einen wehrlosen verletzten, aber dass du mir dahingehend misstraust zeugt nur von deiner Intelligenz.
Ich bin positiv überrascht.. Barbar..“

Sprach er langsam und ruhig doch immer noch mit stechendem Blick.
„Was die kleine angeht.. ob ich mit ihr alleine sein werde geht doch vor allen dingen ihr selbst etwas an, nicht dir, oder.. ist sie dein Besitz? Vielleicht deine Sklavin?“
Schnaubt er und wendet den Blick ab und seufzt.
„Aber wenn du mich so bittest.. werde ich dir natürlich auf der jagt helfen, ich kann nichts versprechen, aber ich werde sicher hilfreicher sein als ein halbtoter Wolf.. nichts für ungut.“
Winkte er beiläufig in Silberklaues Richtung ab.
„Und.. ich werde ihr nur zu gerne beibringen ihren Geist zu verschleiern.“
Darauf schüttelte er den Kopf.
„Was hab ich den sonst für eine Wahl, wenn ihr in ihrem Kopf ein und aus spaziert wie in einem Marktplatz.. habt ihr eigentlich keinen Anstand? Aber.. was deine Rüstung angeht..“
Sein Blick wird ernster.
„Ich werde dir da mit Sicherheit nicht hineinhelfen, ich bevorzuge es.. körperlichen Kontakt zu vermeiden.“

Als Helena wieder zurück kommt, verliert er keine Sekunde sondern schnallt seine Rüstung auf, die er schäppernd zu Boden fallen lässt,
ehe er sein Wams abnimmt und den weinroten Mantel um Helenas schultern legt, wobei er jedoch darauf achtet sie nicht zu berühren.
Zeitgleich kommt dabei sein Muskulöser und Narben übersehener Körper zum Vorschein.
Scheinbar hat er keinerlei angst sich dieser Blöße den beiden Wolfsdämonen gegenüber zu geben,
vielleicht will er auch genau das damit aussagen, dass er keinerlei Angst vor ihnen hat.

„Ich habe durchaus vor mich ein zu bringen, alter Wolf. Und wer weiß wenn ihr mir gegenüber höflich seid werde ich es vielleicht sogar euch gegen über sein.
Wenn nicht, könnt ihr mich natürlich auch gerne weiter anknurren und mir drohen, das ist mir ziemlich gleich, solange wir nur überleben..“

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@ Morth « So 11:35 am »
has edited: Blutjagt (Shahar)
@ Hikari « So 11:34 am »
has started a new topic: Von Bänkelsängern und Edelleuten
@ Morth « Sa 4:52 pm »
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@ Hikari « Sa 10:37 am »
has replied to: Blutjagt (Shahar)
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@ Morth « Mo 6:53 pm »
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@ Morth « Mo 6:50 pm »
has edited: Shahar Offplay
@ Hagen « Sa 1:13 am »
net wundern..ich bin es..Roderik...nur unter altem Namen..ihr wisst doch, ich bin vergesslich...also muste ich mich neu anmelden
@ Hikari « Fr 8:59 pm »
has replied to: Vampir-Play
@ Morth « Mi 10:28 pm »
has edited: Shahar Offplay
@ Hikari « Sa 1:50 pm »
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@ Hikari « Sa 12:40 pm »
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@ Kuroki « Do 5:41 am »
has started a new topic: RP-Forum / News (30.03.2017)
@ Hikari « So 7:17 pm »
has replied to: Vampir-Play
@ Hikari « So 5:44 pm »
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@ Hikari « Di 12:48 pm »
has replied to: Gangs of New York (Privi)
@ Hikari « Di 10:52 am »
has replied to: School-Days
@ Hikari « So 8:31 pm »
has edited: Chronicles of Llandy
@ Hikari « So 8:29 pm »
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